Auf Wiedersehen, Kharijang

Inzwischen ist Kharijang längst wieder in Nepal. Und wir mit GV und Projektalltag und Vorbereitungen für die Projektreise nach Tansania beschäftigt.

Aber viele Erinnerungen an die gemeinsam verbrachten Tage verbinden uns seither noch stärker. Kharijang erzählte uns viel von seiner Jugend, die für ihn sehr hart war. Sein Vater, der Dorfschamane, war oft abwesend und Kharijang als ältester Sohn musste deshalb schon sehr früh, mit 9 Jahren, viel Verantwortung für die Familie übernehmen. Wegen Arbeiten auf dem Feld konnte er die „Schule‟ anfangs nur am Abend in speziellen Kursen besuchen. Dies ist mit ein Grund, weshalb er sich seit vielen Jahren für bessere Bildung in seinem Umfeld einsetzt und die Himchuli Schule im oberen Teil von Bung mitgründete. Er konnte es kaum glauben, dass er zu einer Reise in die Schweiz eingeladen wurde und bedankt sich bei euch allen, die dies möglich gemacht haben, von ganzem Herzen.

Im Moment organisiert er gerade Sonnenkollektoren und einfache Plexiglasfenster, die hoffentlich trotz Monsunregen möglichst bald nach Bung transportiert werden können.

Das neue Schuljahr hat gut begonnen und erfreulicherweise bleiben der Schule auch alle bisherigen Lehrpersonen erhalten, was nicht selbstverständlich ist für so eine abgelegene Region.

Nach der Projektreise wissen wir detaillierter, wie es mit dem Wasser-Brunnenprojekt in Tansania weitergeht. Daneben werden aber auch weiterhin Latrinen gebaut, die wir zum Teil auch besichtigen werden. Und im September erfahrt ihr dann mehr über die Projekt Details und weitere Events in der Schweiz.

Euch allen wünschen wir nun gute Sommerwochen!:-)

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